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Notsignale

Niemand wünscht es sich, aber jedem kann es passieren: der Notfall. Deshalb ist es unverzichtbar, jederzeit zu wissen, wie man Notsignale setzen und erkennen kann.

Allgemeines

Wichtig: Notsignale dürfen ausschließlich im Notfall gesetzt werden. Übungen mit Notsignalen sind strikt verboten!

Im Notfall gilt immer: Alles, was die Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist erlaubt.
Dennoch gibt es eine Reihe von standardisierten Notsignalen, die zunächst gewählt werden sollten, da sie zweifelsfrei als solche erkannt werden können.

Notruf

Alarmierung der Seenotleitung MRCC Bremen der DGzRS im Notfall (rund um die Uhr)

  • UKW Kanal 16 "Bremen Rescue"
  • Kanal 70 DSC 00211 1240
  • Grenzwelle 2182 kHz
  • Tel: +49 (0) 421.536 87-0
  • Mobil (nur aus Deutschland): 124 124
  • AFTN: EDDWYYYX

Das Maritime Rescue Coordination Center (MRCC) Bremen ist eine zentrale Leitstelle zur Koordination der Seenotrettung. Von dort werden im Ernstfall auch Rettungsaktionen auf der Ostsee koordiniert. Und weil die Jungs und Mädels dort nicht nur Bescheid wissen, wie Rettungseinsätze optimal koordiniert werden, sondern auch Bescheid wissen müssen, ob und wann du gerettet werden musst, sollte der Anruf dort immer der erste Gedanke sein.

Standardisierte Notsignale

 

 

 Flaggensignal "N über C"

Setzen der Signalflagge "N" über der Signalflagge "C". Dieses Signal ist oft am einfachsten, weil wir diese beiden Flaggen immer an Bord haben und sie nach dem Setzen keiner weiteren Aufmerksamkeit bedürfen.

Ball unter Flagge

In Kombination mit einem Ball kann jede beliebige viereckige Signalflagge als Notsignal verwendet werden.

Ball über Flagge

Ball über Signalflagge ist ebenfalls ein internationales Notsignal. In Kombination mit dem Ball kann jede beliebige viereckige Signalflagge verwendet werden.

 

Rauch

Rauch ist auf See - insbesondere bei leichten Winden - extrem weit zu sehen, da er auch über den sichtbaren Horizont aufsteigt. Jede Form von Raucherzeugung, etwa das Anzünden von Ölfässern oder das Verbrennen von nassem Holz ist möglich. Vom Verbrennen des eigenen Schiffes sollte man aber sicherheitshalber Abstand nehmen. (Das gilt auch für Ölfässer auf Holz- oder Kunststoffschiffen, da diese extrem heiß werden.)

Roter Rauch

Roter Rauch ist auf dem Wasser besonders gut zu sehen. Deshalb werden viele verschiedene Rettungsmittel mit diesen roten Rauch- und Leuchtmitteln ausgestattet.

Rote Signalraketen, rote Sterne, rote Leuchtkugeln

Ist es rot? Fliegt es hoch? Dann ist es ein Notsignal.

Kanonenschüsse, Böllersignale, Knallsignale im Abstand von etwa 1 min

 

Signalhorn

Anhaltendes Ertönen des Signalhorns.

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SOS als Morsezeichen

SOS (Save our Souls) als Morsezeichen ist eines der bekanntesten Signale. Mittlerweile gibt es aber zumeist bessere und zuverlässigere Notsignale.

MAYDAY

"Mayday, Mayday, Mayday"

Wer diese drei Worte aus dem Funkgerät hört, weiß, dass es sich um ein Notsignal handelt und wird unverzüglich Rettungsmaßnahmen einleiten.

Langsames und wiederholtes Heben und Senken der Arme

Auch dieses Signal ist eindeutig ein Notsignal.

 

Notruf-Kummer-Nummer

Alarmierung der Seenotleitung MRCC Bremen der DGzRS im Notfall (rund um die Uhr)

  • UKW Kanal 16 "Bremen Rescue"
  • Kanal 70 DSC 00211 1240
  • Grenzwelle 2182 kHz
  • Tel: +49 (0) 421.536 87-0
  • Mobil (nur aus Deutschland): 124 124
  • AFTN: EDDWYYYX
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