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Die Prüfungen zum Sportbootführerschein See & Sportbootführerschein Binnen sind am 30. April 2012 abgelaufen und nur noch für Nachprüfer/Durchfaller interessant.

Die neuen Prüfungen - gültig ab 1. Mai 2012 - zum

findest du auf unserer neuen Website:

www.wassersport-akademie.org

 

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Prüfungsfragen SBF See
Manövrieren

Die folgenden Fragen sind originale Prüfungsfragen aus dem Fragenkatalog SBF See. Jede einzelne Frage kann wortwörtlich so in der Prüfung auftauchen. Deshalb solltest du sie mit größtmöglicher Sorgfalt lernen.

Für Einsteiger haben wir Erläuterungen zum Thema Manövrieren zusammengestellt.

 

Hinweis: Die Nummerierung der Fragen dient nur zu Referenzzwecken und hat nichts mit der Prüfung zu tun.

1. Wie viel Ankerkette sollte man normalerweise beim Ankern ausstecken?

Antwort

Mindestens

  • 3-fache Länge bei Ankerkette
  • 5-fache Länge bei Ankerleine
Erklärung

Die Länge der Kette bzw. Leine soll erreichen, dass auch Wasserstandsänderungen oder Seegang nicht dazu führen, dass der Anker über den Grund "hopst".

mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

2. Woran können Sie erkennen, ob der Anker hält?

Antwort
  1. Wenn beim Handauflegen auf die Ankerkette oder Ankerleine kein Rucken oder Vibrieren zu spüren ist
  2. Wenn sich die Ankerpeilung nicht ändert
Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

3. Warum sollten Sie sich die Ankerpeilung aufschreiben?

Antwort

Um bei späteren Kontrollpeilungen festzustellen, ob der Anker hält.

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

4. Wie lang sollte eine Schleppleine bei starkem Seegang sein?

Antwort

Mindestens die 2-3-fache Wellenlänge

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

5. Was ist zu beachten, wenn ein Sportboot geschleppt werden soll?

Antwort
  1. Die Länge der Schleppleine ist den Seegangsverhältnissen anzupassen. Ein ruckartiges Steifkommen ist zu vermeiden.
  2. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein, als die Geschwindigkeit, die der Geschleppte in freier Verdrängerfahrt erreichen kann.
Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

6. Wie vertäuen Sie Ihr Boot, wenn es längsseits geschleppt wird?

Antwort
  1. 2 Querleinen, Vorspring und Achterspring
  2. Das Heck des schleppenden Fahrzeugs soll über das Heck des geschleppten Fahrzeugs hinausragen.
Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

7. Welche äußeren Einflüsse können sich auf die Manövrierfähigkeit Ihres Bootes auswirken?

Antwort

Wind, Seegang, Strom, Wassertiefe und Sog

Erklärung

Die Frage ist langweilig. Damit will man uns allen Ernstes foppen. Natürlich sind das die wichtigsten Einflüsse. Oder muss man das wirklich erklären?

Tipp: in manchen Fragebögen steht der Sog als Antwort mit drin, in anderen nicht. Wir schreiben es auf jeden Fall mit dazu. Es ist ein äußerer Einfluss, er kann sich sehr massiv auf unsere Manövrierfähigkeit auswirken und wir bekommen keinesfalls Punktabzug, wenn wir zuviel schreiben.

8. Warum müssen Sie bei geringer Wassertiefe mit der Geschwindigkeit heruntergehen?

Antwort
  1. Zur Verbesserung der Steuerfähigkeit
  2. Zur Vermeidung von Grundberührung
Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

9. Welche Geschwindigkeit müssen Sie in engen Gewässern wählen, in denen am Ufer festgemachte Fahrzeuge liegen?

Antwort

Eine Geschwindigkeit, bei der Sog und Wellenschlag vermieden werden

Erklärung mehr dazu in den Erklädungen zu dieser Frage

10. Wie müssen Sie in engen Gewässern Ihre Fahrt einrichten?

Antwort
  1. Vorsichtig und langsam fahren
  2. Sog und Wellenschlag vermeiden
Erklärung

Für diese Frage gilt die gleiche Erkärung, wie zur Frage 9.

mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

11. Warum ist es wichtig, bei starkem Seegang die Fahrt des Sportbootes zu vermindern?

Antwort

Ùm Schäden durch Seeschlag zu vermeiden

Erklärung Wer schon mal bei Sturm mit einer Fähre gefahren ist oder an einem Angelausflug auf einem Kutter teilgenommen hat, der weiß, wie heftig das Wasser gegen den Stahlrumpf knallt; und der ahnt auch, welche Kraft es hat und was es mit einem Boot aus Plaste oder Holz anrichten kann.

12. Womit kann ein steuerungsunfähiges Sportboot mit dem Bug in den Wind gedreht werden?

Antwort
  1. Mit dem Treibanker
  2. Mit einem anderen schwimmfähigen Gerät
Erklärung

Diese Frage ist unglücklicherweise sehr losgelöst in die Prüfung gekommen. Eine gute Erklärung würde einiges Vorwissen voraussetzen. Und  erst im SKS müssen wir uns damit intensiv auseinander setzen.

Deshalb soll es jetzt reichen, wenn wir wissen, dass es mit dem Treibanker oder notfalls auch mit einer Pütz (Schöpfeimer an Bord), als Beispiel für "anderes schwimmfähiges Gerät", geht. Ist halt so. Basta!

Für Neugierige: Ein Treibanker ist im Grunde nichts anderes, als ein kleiner Fallschirm. Da das Wasser sich langsamer als unser Boot bewegt, können wir auf diese Weise unsere Geschwindigkeit abbremsen. Und wenn man abbremsen kann, kann man auch das Boot drehen, indem man den Treibanker am Bug festmacht.

13. Warum soll ein kleines Fahrzeug nicht dicht an ein großes in Fahrt befindliches Fahrzeug heranfahren?

Antwort

Bug- oder Heckwelle können es zum Kentern bringen.
Durch den Sog kann es mit dem Fahrzeug kollidieren.

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

14. Welche Gefahren können entstehen, wenn ein größeres Fahrzeug Sie überholt?

Antwort

Mein Fahrzeug kann durch Stau, Schwell oder Sog aus dem Ruder laufen und kollidieren oder querschlagen.
In flachen Gewässern kann mein Fahrzeug auf Grund laufen.
Außerdem besteht die Gefahr des Überbordfallens.

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

15. Wie ist ein Überholvorgang durchzuführen?

Antwort

Zügig und in ausreichendem Abstand
Nur dann, wenn die Verkehrslage es erlaubt.

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

16. Wie verhalten Sie sich beim Begegnen mit anderen Fahrzeugen in einem engen Fahrwasser?

Antwort

Geschwindigkeit herabsetzen und ausreichenden Passierabstand halten

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

17. Was verstehen Sie unter einer rechts- bzw. linksgängigen Schraube?

Antwort

Beim Vorwärtsgang dreht sich, von hinten gesehen, eine rechtsgängige Schraube nach rechts und eine linksgängige nach links.

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

18. Nach welcher Seite dreht sich im Allgemeinen das Heck im Rückwärtsgang bei einer rechts- bzw. linksgängigen Schraube?

Antwort

Bei einer rechtsgängigen Schraube nach Backbord;
Bei einer linksgängigen Schraube nach Steuerbord

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

19. Welches ist der günstigste Anlaufwinkel beim Anlegen in stromfreien Gewässern?

Antwort

Je spitzer der Winkel ist, desto besser.

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

20. Warum sollte man möglichst gegen Strom und Wind anlegen?

Antwort

Weil sich das Fahrzeug dann besser manövrieren lässt

Erklärung mehr dazu in den Erklärungen zu dieser Frage

21. Was müssen Sie beim Festmachen Ihres Fahrzeugs beachten?

Antwort

Es ist so festzumachen, dass es sicher liegt und sich nicht losreißen kann.
Wind, Strom und Wasserstandsänderungen sind zu berücksichtigen.

Erklärung

Also ehrlich! Wer hier noch eine Begründung oder Erklärung braucht, dem kann man nicht mehr helfen.

Obwohl: Ein, zwei Worte zur Wasserstandsänderung. Jeder kennt's von Ebbe und Flut.

Aber wer schon mal den Rostocker Stadthafen bei unterschiedlichem Wetter gesehen hat, der hat auch festgestellt, dass der Wasserstand je nach Windrichtung und Dauer des Wetters erheblich schwanken kann. Wer sein Boot an einem festen Steg zu knapp vertäut, der könnte eine böse Überraschung erleben, wenn er beim nächsten Besuch feststellt, dass der Wasserstand gesunken ist. Es ist also nicht nur Ebbe und Flut geschuldet. ;)

22. Welche Vorkehrungen sollten Sie neben dem sicheren Festmachen treffen, wenn Sie Ihr festgemachtes Fahrzeug für längere Zeit verlassen?

Antwort
  1. Alle Seeventile schließen
  2. Hauptschalter des Bordnetzes ausschalten
Erklärung

Und was soll man da erklären? Wer in den Urlaub fährt, macht doch aus das Bügeleisen aus und alle Wasserhähne zu, oder?!
Seeventile sind die Öffnungen des Bootes ins Wasser, also quasi die Wasserzu- und -ableitungen (Klo, Spüle, etc.). Selbst die dichtesten Seeventile garantieren ihre Dichtheit nicht unendlich. Deshalb: Zumachen, wenn man weggehen will.
 

Und auch der Hauptschalter (das ist die Hauptsicherung an Bord) darf ausgemacht werden.

Prüfungsfragen (SBF See)

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