Die Ostsee (Baltisches Meer) ist rund 413.000 km² groß und bis zu 459 m tief. Als Binnenmeer wird sie von den Anrainer-Staaten Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Polen, Lettland, Litauen, Russland und Schweden begrenzt.
Die westlichste Ausdehnung liegt nahe der Stadt Flensburg (Deutschland), die östlichste Stelle nahe der Stadt Sankt Petersburg (Russland). Der nördlichste Punkt befindet sich an der schwedisch-finnischen Landesgrenze, der südlichste Punkt nahe bei Stettin (Polen).
Dank der guten Windverhältnisse zählt die Ostsee zu den besten Segelrevieren der Welt. Flauten sind ebenso selten, wie schwere Stürme, und dank der engen Gewässer ist auch bei frischem oder starkem Wind nur selten hoher Seegang zu erwarten. Infolge der meist schnellen Wechsel zwischen Hoch und Tief, der häufigen Frontendurchgänge und des Rückseitenwetters weht fast immer ein guter Segelwind.
Während der Südteil der Ostsee sich in der gemäßigten Klimazone befindet, wächst nach Osten der Einfluss des Kontinentalklimas. Der Norden, ganz besonders aber der Bottnische Meerbusen, ist geprägt vom kalten Kontinentalklima. Aufgrund der Abschottung vor dem Golfstrom, der geringen Größe, der geringen Verdunstung, und der reichlichen Süßwasserzufuhr durch Flüsse, durch die ihr Salzgehalt sehr niedrig ist, entwickelt sie kein eigenes maritimes Klima. Im Winter vereist sie teilweise, sehr selten sogar vollständig. Wenige Inseln, wie beispielsweise Bornholm, besitzen ein eigenes Mikroklima.