von Henning am
Mittwoch, 9. März 2011
"Es gibt Wintertage in der Stadt, an denen sich der Himmel in einem konturlosen Grau über den Dächern und Rauchfängen der Stadt verliert. Tage, an denen sich der hoffnungslose Hochnebel für Wochen nicht lichtet und an denen dieses triste Grau auch die Seelen der vermummten Menschen in den Straßen erfasst. Tage, an denen eine schneidende Kälte in unseren Körper kriecht, die weder vom heißen Punsch noch vom lodernden Kaminfeuer vertrieben werden kann. An einem dieser Tage nahm unser Fernweh unvernünftige Proportionen an und wir beschlossen das Leben zu wagen und einfach wegzugehen..."
|
von Henning am
Samstag, 13. November 2010
"Lebendig sprudelt das Kielwasser schäumend weiß am Tage und verliert sich des Nachts wie ein hell leuchtender Kometenschweif funkelnd in der Dunkelheit achteraus. Entlang der Bordwand gurgelt oder singt oder rauscht das Wasser, je nachdem wie der Wind weht, die Wolken sich gebärden, je nachdem, ob die Sonne rot unterging oder hinter einer grauen Wand verschwand. Seit mehreren Tagen war der Sonnenuntergang rot..."
|
von Henning am
Mittwoch, 3. November 2010
Ab und zu packt es mich dann doch wieder: Das Fernweh-Reise-Lese-Fieber... Und dann stöbere ich in alten und neuen Blogs von Reisenden, die einem schon nach wenigen Blogeinträgen wie alte Bekannte vorkommen...
|