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Schwerwetter-Training

"Bei gutem Wetter kann jeder Segeln", heißt es. Aber leider ist nicht immer nur gutes Wetter. Und manchmal muss man sogar durch dickeres Wetter. Damit dabei nichts schief geht, sollte man einiges wissen und beachten. Was das ist, lernst du in diesen Schwerwetter-Kursen.

Wenn andere einpacken, fahren wir raus

Schwerwetter-Kurse sind, wie man sich leicht vorstellen kann, extrem wetterabhängig. Deshalb wird es nur selten - und wenn dann nur sehr kurzfristig - Kursangebote geben.

Wenn du ein Schwerwetter-Training machen möchstest, solltest du dich mehr oder weniger mittelfristig voranmelden und kurzfristig verfügbar sein, wenn das Wetter es zulässt. Im Normalfall werden Wettertrainings bei Windstärken zwischen 5 und 7 absolviert. Mehr ist gar nicht mehr lustig und kaum zu verantworten. Und weniger ist nur bei kleineren Yachten sinnvoll.

(Tipp: Solche Kurse lassen sich sehr gut auch mit Skipper-Trainings verbinden. Dann ist es leichter, auf die jeweilige Wetterlage zu reagieren und man kann langfristiger planen.)

Leistungen

Diese Kurse sind echte Individual-Kurse. Nur wesentliche Inhalte werden vom Veranstalter vorbestimmt, der Rest richtet sich nach deinen eigenen Vorerfahrungen und Ansprüchen.

Erforderliche körperliche Konstitution

Vorerfahrungen und Routine - zumindest Schönwetter-Erfahrung - solltest du unbedingt mitbringen, denn bei schwerem Wetter ist keine Zeit, in langatmigen Erklärungen alltägliche Dinge zu erläutern.

Dauer

Solche Kurse sind in der Regel Ganztags-Kurse, die aus einem Theorie- und einem Praxis-Teil bestehen.

Wetter

Je nach Ausrichtung und Tiefgang des Kurses, aber auch nach Yacht-Größe liegt die Spanne des ertragbaren Wetters zwischen 4-5 Windstärken und 7-8 Windstärken.

Es ist wohl verständlich, dass Schwerwetter-Trainings bei Windstille nur bedingten Lernerfolg versprechen, ebenso, wie ein Orkan es aus Sicherheitsgründen ausschließt, an solchen Tagen mehr als Theorie-Übungen zu machen.

Ausrüstung

  • Standard-Ausrüstung für Segler bzw. Motorboot-Fahrer
    warme, trockene Unterwäsche, bequeme Funktionswäsche, doppelte warme Wäsche,  Mütze, etc.
     
  • Robustes Schwerwetter-Ölzeug, schwere Stiefel, dicke Handschuhe und Wetterschutzbrille
    Wir fahren raus, wenn andere flüchten! Das bedeutet auch, dass es keinen Schutz vor überkommendem Wasser gibt, es sei denn, du hast dein bestes Ölzeug dabei.
     
  • Zusätzliche Wechselwäsche (im Auto bzw. vor Ort)
    Du bist definitiv nass - und zumeist auch ordentlich durchgefroren -, wenn du wieder an Land kommst! Bringe also zusätzlich trockene und warme Wäsche mit.
     

Adressen und Kontakte

Wir holen den Wassersport aus deinem Trockendock!

Wassersport Akademie

Kleine Wasserstraße 2a
18055 Rostock

Tel. (0381) 383 91-13
Email. info@solmon.org

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